Erdbebenhilfe für Papua-Neuguinea

Spendenaufruf

(HGT) Papua-Neuguinea wurde in der Nacht auf den 26. Februar, von einem schweren Erdbeben erschüttert, dem in den darauffolgenden Tagen mehrere Nachbeben folgten. Auch ein Seebeben in der Nähe der Bismarcksee hat die Region betroffen.

Unsere Mitarbeiter in Lae Stefan und Silke Zwilling und unser Freiwilliger Tilman Sager haben in ihrer Region keine konkreten Auswirkungen des Bebens erlebt, da es sich im Südlichen  Hochland ereignet hat. Pfarrer Wolfram Rohloff, der im Moment ein Kontaktstudium in Ogelbeng (Westliches Hochland) absolviert und mit seiner Familie in der Gegend von Mount Hagen lebt, hat uns mitgeteilt, dass sie als Familie nicht vom Beben betroffen sind, aber uns folgende Informationen weitergegeben:  

„Das Epizentrum des Bebens lag etwa 150 Kilometer westlich von uns, aber auch wir wurden nachts gegen vier Uhr von einem sehr starken Wackeln des Hauses aus dem Schlaf gerissen. 

Hier in unserer Gegend um Mount Hagen ist zum Glück nichts Schlimmes passiert. Wir sind Gott dankbar, dass er uns behütet hat.

150 Kilometer westlich von uns aus sieht es ganz anders aus: Dort hat das Erdbeben große Erdrutsche verursacht. Ganze Berghänge rutschten ab, begruben Häuser, zerstörten Gärten, Häuser und Straßen und forderten zahlreiche Menschenleben.

Eine genaue Angabe über die Opfer und Schäden kann auch jetzt nach zwei Wochen noch nicht gemacht werden, da manche der betroffenen Orte nur zu Fuß oder auf dem Luftweg erreichbar sind. Einige Landeplätze sind durch Erdrisse zerstört und damit die Hilfe erschwert.

Die Not der Menschen wird dadurch verschärft, dass sehr viele Gärten zerstört sind - die meisten Menschen hier leben als Selbstversorger aus ihren Gärten - und Flüsse so verschlammt wurden, so dass die Fische starben und das Wasser als Trinkwasser unbrauchbar wurde. Viele Opfer haben aus Angst ihre verstreut gelegen Hütten verlassen und hoffen jetzt auf Hilfe an den Landeplätzen im Busch.

In Mount Hagen lebt und arbeitet das deutsche Pilotenehepaar Matthias und Mandy Glass für die Missionsfluggemeinschaft MAF. Die Hauptaufgabe der MAF ist zur Zeit, Hilfsgüter ins Krisengebiet und Verwundete zurück nach Mount Hagen zu fliegen.“

Von unserer Partnerkirche in Papua-Neuguinea haben wir die Mitteilung bekommen, dass vor allem der Immanuel-Distrikt im Südlichen Hochland und die Gegend um Mendi von dem  Erdbeben betroffen waren und nun die Folgeschäden wie Zerstörung von Gärten, Straßen und Hütten die Lebenssituation der Menschen stark beeinträchtigen. Da die übliche Selbstversorgung durch die Erträge aus den Gärten nicht mehr gewährleistet ist, droht eine massive Hungersnot. Die derzeit anhaltende Trockenheit im Hochland, die Mensch und Natur betrifft, kommt erschwerend hinzu.   

Wir bitten Sie, Ihre Spenden unter dem Verwendungszweck „Erbebenhilfe PNG“ an das Missionswerk Leipzig zu überweisen. Wir leiten die Gelder an unsere Partnerkirche für deren Hilfsprogramme weiter.

 

Bankverbindung, Spendenkonto LMW: 

IBAN: DE37 3506 0190 1608 7000 10

Verwendungszweck „Erbebenhilfe PNG“

 

Bild: Mandy Glass, MAF

 

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