Arbeit für die Mission weckt Freude an der Mission.

Emil Körner, Begründer des Freundeskreises

Was ist der Freundes- und Förderkreis?

Der Freundes- und Förderkreis des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes Leipzig e.V. (FFK) ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Er will die Arbeit des Leipziger Missionswerkes (LMW) bekanntmachen, fördern und unterstützen.

Wie arbeitet der Freundes- und Förderkreis?

Der Verein organisiert Regionaltreffen, Missionssonntage, Studientagungen und andere Veranstaltungen. Er wirbt um Mitglieder und Spenden und hat dabei die Hoffnung, dass Gott sein Reich unter uns baut. Seine Mitglieder begleiten die Arbeit des LMW im Gebet, in der Verbreitung von Informationen und mit ihren Finanzen.

Wofür setzt sich der Freundes- und Förderkreis ein?

Dem Freundes- und Förderkreis ist es wichtig, dass Jesu Missionsauftrag an seine Nachfolger bis in die heutige Zeit wahrgenommen und weltweit praktiziert wird. So unterstützt er die Arbeit des LMW in und mit den Partnerkirchen in Indien, Tansania und Papua-Neuguinea. Der Verein möchte, dass in den gemeinsamen Vorhaben, Projekten und Programmen die Liebe Gottes im Geist des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat weitergegeben wird.

Geschichte des Vereins

Der Freundes- und Förderkreis e.V. des Leipziger Missionswerkes ist ein Verein, der auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken kann. Er nahm seinen Anfang 1902 in Meißen und wurde von dem damaligen Domprediger Lic. theol. Emil Körner unter dem Namen „Aehrenlese“ ins Leben gerufen. Es war ein winziges Pflänzlein, dem man kein langes Leben prophezeite. 

Domprediger Körner hatte erkannt, dass „Mission wieder Gemeindesache werden muss“. Er vertrat die Meinung, „Arbeit für die Mission weckt Freude an der Mission“. Aus dem unscheinbaren Anfang von sieben jungen Mädchen erwuchs bald ein Kleinsammelwerk. Schon nach dem ersten Jahr waren 306 Sammlerinnen unterwegs und trugen 4512 Goldmark für die Leipziger Mission zusammen. Nach sechs Jahren kamen 73.000 Mark zusammen. Innerhalb der Jungmännerkreise entwickelte sich dieselbe Art der Sammlung durch die „Samenkörner“. So blieb Mission nicht nur „Frauensache“.

Durch die Teilung Deutschlands war es in der DDR nicht mehr möglich, den Namen Ährenlese für dieses Sammelwerk zu erhalten. So bekam es den Namen „Monatliche Mitgliedsbeiträge“ kurz „MM“ genannt. Im Westen Deutschlands dagegen konnte der Aehrenlese-Verein weiter bestehen. Nach dem Fall der Mauer war es 1993 möglich, die beiden Sammel-Teile unter dem neuen Namen Freundes- und Förderkreis e. V. wieder zu vereinigen.

Vertreter des Freundes- und Förderkreises im Missionsausschuss

  • Gerlinde Haschke
  • Pfarrer Wolfram Rohloff

 

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