Wilhelm Guth

geb.1888 , gest.1980

Wilhelm Guth wurde am 5. Juni 1888 in Zeiskam in der Rheinpfalz im Königreich Bayern als Sohn eines Landwirts geboren.

Er erlernte in Worms den Kaufmannsberuf und besuchte nebenher die Handelsschule. In diesem Rahmen war er fast ein Jahr lang in London tätig, wo er die lutherische Kirche kennenlernte.

Im August 1907 trat er in das Leipziger Missionsseminar ein. Er war kurze Zeit Vikar in Hüttenheim bei Würzburg und wurde am 14. Mai 1913 nach Deutschostafrika (heute Tansania) abgeordnet. Dort war er in Gonja stationiert.

Bei Beginn des Ersten Weltkriegs trat Guth in den Sanitätsdienst der Schutztruppe ein und wurde im November 1917 Kriegsgefangener. Er kam 1919 wieder nach Deutschland zurück.

Von 1922 bis 1923 war er als Missions-Werbearbeiter in Wetterfeld in Hessen tätig. Mitte September 1923 wurde er Pfarrverweser in Harburg bei Nördlingen, später in Hohenaltheim, wo er Frühjahr 1924 nach bestandenem Examen Pfarrer wurde.

Am 17. Februar 1927 wurde er erneut nach Ostafrika verabschiedet und versah dort in Gonja das Amt des Leiters der jetzigen Pare-Diözese. 1938 kehrte er endgültig in die Heimat zurück.

Seit 1956 lebte er im Ruhestand in Aha-Edersfeld in Bayern, war aber auch weiterhin für die Mission tätig. Später lebte er im Feierabendheim Rummelsberg bei Feucht in Bayern.

Wilhelm Guth ist am 26. August 1980 verstorben.

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