August Friedrich Wolff

geb.1819 , gest.1884

August Friedrich Wolff (in anderen Quellen auch: Wolff) wurde am 19. Januar 1819 in Wittlohe bei Stade geboren. Er war zwei Jahre im Hamburger Missionshaus, wurde im Oktober 1843 in das Dresdner Missionsseminar aufgenommen und dort nach Indien abgeordnet.

Am 5. März 1843 landete er in Madras (heute Chennai). Wolff arbeitete neben Missionar Ochs in Mayavaram (heute Mayiladuthurai).

Er heiratete am 20. Juli 1848 Maria Crisp van Someren, eine Kaufmannstochter, mit der er sieben Kinder hatte. 1849 übernahm er die Station Pudukotah (heute Pudokkottai), 1851 die Station  Porayar.

Im Kastenstreit war er zusammen mit Missionar Ochs Führer der Kastenkritiker, die verlangten,dass Nichtchristen vor ihrer Taufe mit ihrer Kaste brechen sollten. 1858 erhielt er deswegen vom Missionskollegium den Rat, sich ein anderes Missionsfeld zu suchen.Zunächst schloss er sich Ochs an, um mit ihm eine neue Mission zu gründen, sagte sich dann aber wieder von ihm los. Er wurde ihm Mai 1861, nachdem er entsprechende Erklärungen abgegeben hatte, vom Kirchenrat und Kollegium wieder aufgenommen.

Anschließend arbeitete er in Mayavaram, am Seminar zu Tranquebar (heute Tharangambadi), in Pudukotah (heute Pudokkottai) und Manikramam. Schließlich erhielt er Chidambaram als Station und konnte dort 1872 sein 25-jähriges Amtsjubiläum feiern.

August Friedrich Wolff starb am 13. November 1884.

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