Pfarrer Hans-Georg Tannhäuser

Asien/Pazifik-Referent / Stellvertretender Direktor

Am 21. Juni 1958 wurde ich als erster Sohn meiner Eltern in Klingenthal/Vogtland geboren. Die Mitarbeit in der Jungschar und die gelegentliche Begleitung des Gemeindegesangs als Hilfskirchenmusiker waren die ersten Dienste in der Gemeinde.
Schon damals reifte in mir der Wunsch, in eine kirchliche Ausbildung zu gehen. Für die Erweiterte Oberschule in der damaligen DDR abgelehnt, entschied ich mich für den Besuch des kirchlichen Proseminars in Moritzburg, da dort die Zugehörigkeit zur parteinahen FDJ und die Teilnahme an der staatlich geforderten Jugendweihe keine Vorbedingung waren.
In dieser Zeit, von 1975 bis 1977, wurden dann auch die Weichen für ein Theologiestudium gestellt, welches ich 1979 begann.

Anfang der 1980er Jahre lernte ich meine spätere Ehefrau Evelyn kennen. Unserer Ehe wurden zwei Söhne geschenkt: Timotheus und Samuel.

Mein Studium schloss ich mit einer praktisch-theologischen Arbeit über den „Pfarrer zwischen Situation und Auftrag“ sowie einem einjährigen Aufbaustudium zu Fragen der „Kommunikation innerhalb des gottesdienstlichen Geschehens“ ab. Nach dem Vikariat trat ich schließlich 1987 meine erste Pfarrstelle in Döbeln an.  

Neben der Gemeindearbeit wurde mir Anfang der 1990er Jahre auch das Amt des Ephoralen Jugendpfarrers übertragen. Diese Arbeit mit den Jugendlichen fiel gerade in die Zeit der Friedlichen Revolution und politischen Umbrüche nach 1989, so dass ich dies im Rückblick als eine ganz besondere Herausforderung in einer zeitgeschichtlich herausgehobenen Situation betrachte und dankbar auf diese bewegenden Jahre zurückblicke.

Im Jahre 1993 folgte der Ruf der Leipziger Mission und im darauf folgenden Jahr 1994 reiste ich, in Begleitung meiner Familie, für einen vierjährigen Dienst in der ELC-PNG nach Papua-Neuguinea aus. Unser Einsatzgebiet lag im Südlichen Hochland.
Als Circuit Missionary hatte ich verschiedene Aufgaben, die sich vor allem aus Gemeindediensten, Organisation von Weiterbildungen für Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter, Seelsorge, Schuldienst sowie die Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und Evangelisationen auf Circuit- und Distriktebene zusammensetzten. 

Wie auch ich erlebte meine Familie die Jahre in Neuguinea als eine sehr prägende Zeit. Meine Frau engagierte sich ehrenamtlich in der Frauen- und Kinderarbeit der Gemeinde vor Ort.
Als wir im Jahre 1998 wieder in Deutschland einreisten, bewarb ich mich auf die erste Pfarrstelle der Gemeinde Treuen im Kirchenkreis Auerbach, wo ich 11 Jahre Dienst tat.

 


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